Rekoliste
Nachfolgend sehen Sie eine nach Rekonstruktionsumfang, Rekonstruktionsstatus,
Bundesland, Ort und Objektname sortierte Liste von Rekonstruktionen. Bei
den kürzlich fertiggestellten Objekten betrachten wir nur solche aus jüngerer
Zeit (ab ca. 1980 oder später). Desweiteren ist anzumerken, dass die
Klassifikation nicht immer eindeutig ist; sollten Sie ein Objekt in einer
Kategorie nicht finden, könnte es helfen, an anderer Stelle nachzusehen.
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A. Kürzlich fertiggestellt
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Löwenapotheke Aschaffenburg |
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Bildquelle: privat
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Bundesland:
Bayern
Ort:
Aschaffenburg
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1991
Baufertigstellung: 1995
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Löwenapotheke ist ein Fachwerkhaus am Stiftsplatz aus dem 16. Jahrhundert, das 1945 bei US-Amerikanischen Luftangriffen vernichtet wurde. In den frühen 90ern wurde das Gebäude auf Betreiben einer Bürgerinitiative rekonstruiert.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 19.09.2006 || ObjektID: 35 |
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Kommandantur Berlin |
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Bildquelle: Willo Göpel, Berlin
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Bundesland:
Berlin
Ort:
Berlin
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
2001
Baufertigstellung: 2003
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Kommandantur wurde 1795/96 vom Baumeister Friedrich W. K. Titel gegenüber dem Berliner Stadtschloss errichtet und 1873/74 im Stil der florentinischen Renaissance umgebaut. Das Gebäude war der Wohn- und Dienstsitz des Militärkommandanten von Berlin und bildete zusammen mit dem Zeughaus, der Neuen Wache und weiteren Bauwerken ein repräsentatives Ensemble. Die Kommandantur wurde 1945 bei alliierten Luftangriffen zerstört und die Ruine 5 Jahre später abgetragen.
Ab 2001 wurde das Bauwerk im Zuge der Reurbanisierung der Berliner Mitte historisch rekonstruiert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 20.09.2007 || ObjektID: 24 |
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Stadtbibliothek Frankfurt |
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Bildquelle: tg
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt am Main
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
9.4.2002 Entscheidung durch Frankfurter Stadtregierung; Finanzierung maßgeblich unterstützt von Hertie
Baufertigstellung: 2005
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Beschreibung/Anmerkungen:
"Zweigeschossiger, schlichter Langbau mit Flachdach, in der Mitte betont durch Portikus mit sechs korinthischen Säulen [...]. 1820 - 1825 von Johann Friedrich Christian Heß erbaut."
Zerstörung: "Am 20.12.1943 total ausgebrannt [...]. Die Ruine wurde bis auf die Säulenvorhalle mit dem Giebel 1965 abgebrochen."
(Quelle: Beseler/Gutschow: Kriegsschicksale deutscher Architektur. 1988)
Wiederaufbau: Gesamtreko im dem Sinne, dass das Gebäude in seiner alten Gestalt wieder steht. Im Inneren wurde eine Mischung aus Klassizismus und dem Baustil vom Beginn des letzten Jahrhunderts errichtet (sog. "Klassische Moderne").
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: mn/af || Datum: 27.08.2006 || ObjektID: 2 |
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Alte Oper Frankfurt |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt/Main
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1976
Baufertigstellung: 1981
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Alte Oper wurde 1880 vom Berliner Architekten R. Lucae errichtet und war in den folgenden Jahrzehnten Ort vieler Uraufführungen, so z. B. der Carmina Burana von Carl Orff im Jahre 1937.
1944 wurde das Opernhaus bei einem englischen Bombenangriff vernichtet. Nach anfänglichen Plänen, die den Bau eines modernen Verwaltungsgebäudes vorsahen, engagierte sich seit 1953 eine Bürgerinitiative für die Rekonstruktion der Alten Oper. Es dauerte jedoch bis 1981, bis das Bauwerk mit der Aufführung von Gustav Mahlers 8. Sinfonie feierlich wiedereröffnet werden konnte.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 12.07.2006 || ObjektID: 29 |
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Römerberg (Ostzeile) in Frankfurt |
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Bildquelle: tg
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt/Main
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1981
Baufertigstellung: 1984
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Beschreibung/Anmerkungen:
Der Rathausplatz von Frankfurt/Main, auch Römerberg genannt, ist seit dem Hochmittelalter die historische Mitte der Stadt. Einige der 2000 Fachwerkhäuser, die einst das Stadtbild Frankfurts bestimmten, standen auf diesem Platz gegenüber vom Römer bzw. von der frühgotischen Nikolaikirche. 1944 wurde das Gebiet zusammen mit der gesamten historischen Altstadt bei einem englischen Bombenangriff vernichtet.
Nach einer voreiligen 50er-Jahre-Bebauung, die nur zwei Jahrzehnte lang Bestand hatte, und zähen Diskussionen entschied man sich Anfang der 80er für eine historische Rekonstruktion der Ostseite des Römerbergs. Seitdem erstrahlen die Häuser (im Bild von links nach rechts) "Großer Engel", "Goldener Greif", "Wilder Mann", "Kleiner Dachsberg", "Großer Laubenberg", "Kleiner Laubenberg" und "Schwarzer Stern" wieder in altem Glanz. Das sogenannte Salzhaus, früher eines der schönsten Fachwerkhäuser Deutschlands, wurde dagegen leider nicht originalgetreu wiederaufgebaut.
Insgesamt ist die Rekonstruktion der Ostzeile des Römerbergs ein gutes Vorbild für den Wiederaufbau eines Teils der historischen Frankfurter Altstadt (siehe eigener Eintrag).
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 27.08.2006 || ObjektID: 27 |
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Rathaus Demmin |
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Bildquelle: Jens-Georg Morgenstern
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Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Ort:
Demmin
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1997
Baufertigstellung: 1998
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Beschreibung/Anmerkungen:
Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Demmin das Rathaus im Barockstil als Nachfolger eines gotischen Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Das Rathaus wurde mehrfach, zuletzt 1886, umgebaut und umgestaltet und markierte den Mittelpunkt des Hansestädtchens, bis es im Mai 1945 von der Roten Armee vernichtet wurde und abbrannte.
1990 brachte eine Initiative der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters erstmals den Wiederaufbau des historischen Rathauses ins Gespräch. 1997 konnte mit dem Bau begonnen werden, der nach einjähriger Bauzeit abgeschlossen wurde.
Der Großteil der leider ebenfalls zerstörten historischen Altstadt von Demmin, die heute von Plattenbauten gekennzeichnet ist, wartet dagegen noch auf eine Wiederherstellung.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg/mn || Datum: 24.12.2006 || ObjektID: 31 |
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Seebrücke Sellin |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Ort:
Sellin
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1992
Baufertigstellung: 1998
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die 508,5 m lange Seebrücke in Sellin auf Rügen wurde erstmalig 1906 aufgebaut und in den Folgejahren mehrfach beschädigt und rekonstruiert. 1942 fiel die Brücke einem schweren Eisgang zum Opfer; 1971 gab ihr eine Sturmflut den Rest. 1978 wurde das Wahrzeichen Sellins (wenn nicht gar Rügens) auf Befehl der DDR-Verwaltung abgerissen.
In den 90ern wurde die Seebrücke nach Originalplänen historisch rekonstruiert. Die heute 394 m lange Brücke erstrahlt seitdem wieder in neuem Glanz.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 40 |
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Reuterhaus Wismar |
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Bildquelle: Alexander Koker (auf www.wikipedia.de)
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Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Ort:
Wismar
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1988
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Reuterhaus (im Bild rechts) steht am historischen Marktplatz der Stadt Wismar und wurde durch die Werke des mecklenburgischen Heimatdichters Fritz Reuter bekannt. Im Laufe der Jahrzehnte verfiel das Haus, bis die Bausubstanz nicht mehr zu retten war. 1988 wurde das Gebäude komplett abgetragen und unter großem Aufwand nach historischer Vorlage rekonstruiert. Heute fügt sich das Reuterhaus wieder würdig in das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Marktensemble ein und beherbergt eine Gaststätte.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 05.08.2006 || ObjektID: 39 |
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Alte Waage Braunschweig |
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Bildquelle: Willo Göpel, Berlin
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Braunschweig
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1991
Baufertigstellung: 1994
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Alte Waage aus dem Jahre 1534 war das größte von etwa 800 Fachwerkhäusern, welche die historische Altstadt von Braunschweig prägten. Über Jahrhunderte diente das Gebäude am Wollmarkt der Stadt als Waag- und Speicherort. Am 14./15. Oktober 1944 wurde das Fachwerkhaus zusammen mit etwa 90% der historischen Altstadt bei einem englischen Bombenangriff vernichtet. 50 Jahre später wurde die Alte Waage nach dreijähriger Bauzeit - begleitet von heftigen Diskussionen - originalgetreu wiederhergestellt und dient heute als Sitz der Volkshochschule Braunschweig.
Der größte Teil der historischen Altstadt wartet dagegen weiterhin auf seine Rekonstruktion.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 19.09.2007 || ObjektID: 18 |
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Knochenhaueramtshaus Hildesheim |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Hildesheim
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1986
Baufertigstellung: 1989
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das im Jahr 1529 gebaute Knochenhaueramtshaus in Hildesheim war ursprünglich das Gildehaus der Fleischer. Wie die Zunfthäuser der anderen Hildesheimer Handwerkervereinigungen ist das zur Gotik bzw. Renaissance zählende Gebäude am Marktplatz gelegen. Durch die repräsentative Gestaltung der Fassade wird das Knochenhaueramtshaus gelegentlich als das schönste Holzhaus der Welt bezeichnet. Das 26 m hohe Gebäude wurde am 22. März 1945 zusammen mit etwa 90% der historischen Altstadt bei einem englischen Bombenangriff vollständig zerstört. 1962/63 wurde an derselben Stelle der Plattenbau "Hotel Rose" errichtet, der zu keinem Zeitpunkt einen zufriedenstellenden Ersatz für das historische Fachwerkhaus darstellte und schon nach etwa 20 Jahren wieder abgerissen wurde. Ab 1986 wurde das Knochenhaueramtshaus im Rahmen der Wiederherstellung des historischen Marktplatzes im traditionellen Stil rekonstruiert und beherbergt heute unter anderem das Hildesheimer Stadtmuseum.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 05.08.2006 || ObjektID: 17 |
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Marktplatz Hildesheim |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Hildesheim
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
Baubeschluss 1983 (mit einer Stimme Mehrheit im Stadtrat)
Baufertigstellung: Ende der 80er
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Beschreibung/Anmerkungen:
1000 Jahre Hildesheimer Stadtgeschichte wurden in einer einzigen Nacht im März 1945 durch einen englischen Luftangriff ausgelöscht. Die Zerstörung von etwa 90% der mittelalterlichen Altstadt bedeuteten das Ende eines der schönsten und besterhaltesten Stadtbilder Europas. Heute ist Hildesheim eine Stadt mit Betonbauten der 50er und 60er Jahre, die nur an vereinzelten Stellen - wo historische Gebäude rekonstruiert wurden - etwas von ihrer langen Geschichte preisgibt. Auch der Marktplatz, das "Wohnzimmer" der Stadt, wurde zuerst modernistisch wiederaufgebaut, jedoch konnten die Betonfassaden nie auch nur annähernd den Verlust Alt-Hildesheims kompensieren.
In den 80ern erreichten mehrere Bürgerinitiativen ein Umdenken der Stadtverwaltung, so dass zumindest der Marktplatz heute wieder genau so aussieht wie einst. In wenigen Jahren wurden das Templerhaus (im Bild links, 14. Jhd.), das Wedekindhaus (im Bild rechts, 1598), das Knochenhaueramtshaus (1529, siehe eigener Eintrag) und weitere Fachwerkhäuser in vorbildlicher Weise rekonstruiert.
Der Marktplatz in Hildesheim ist somit ein Paradebeispiel für die spätere Wiedergutmachung von Wiederaufbausünden der frühen 50er Jahre.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 23 |
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Coselpalais Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1997
Baufertigstellung: 1999
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Coselpalais wurde 1744-46 von Johann Christoph Knöffel errichtet. Nach der Kriegszerstörung 1760 wurde es zwei Jahre später von J. H. Schwarze wiederhergestellt und mit zweigeschossigen Flügelbauten sowie einem repräsentativen Festsaal ausgestattet. 1945 wurde es bei der Vernichtung Dresdens durch die Engländer zerstört.
Ende der 90er Jahre wurde das Coselpalais, das sich unmittelbar neben der ebenfalls rekonstruierten Frauenkirche befindet, vom Architekturbüro Kaplan wiederhergestellt. Es beherbergt heute diverse Büros sowie einen sächsischen Bierkeller.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 05.08.2006 || ObjektID: 49 |
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Frauenkirche Dresden |
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Bildquelle: APH-Forum
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1992 durch Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung Dresden
Baufertigstellung: 2005 Weihe der Kirche
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die evangelisch-lutherische Frauenkirche in Dresden wurde 1726-43 vom Architekten George Bähr erbaut. Der 91 m hohe Barockbau mit quadratischem Grundriss wurde aus Elbsandstein gefertigt und besaß die größte steinerne Kuppel nördlich der Alpen. Am 13./14. wurde die Frauenkirche von englischen und amerikanischen Bombern beim Feuersturm auf die Stadt so stark zerstört, dass sie zwei Tage später zusammenstürzte. Jahrzehntelang stand sie nun als Ruine und Mahnmal und erinnerte an die vergangene Pracht der Stadt.
In den frühen 90ern entstand die Idee zum historischen und rein spendenfinanzierten Wiederaufbau der Kirche, der von der "Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche in Deutschland e. V." vorangetrieben wurde. Nach der Grundsteinlegung 1994 konnte die Kirche 2005 geweiht werden. 3539 Steine aus der historischen Kirche wurden in den Neubau integriert - sie sind an ihrer dunkleren Farbe infolge Verwitterung zu erkennen.
Bei der Dresdner Frauenkirche handelt es sich um die bedeutendste Rekonstruktion der letzten Zeit. Trotz massiver Proteste zu Beginn waren zur Fertigstellung beinahe alle begeistert. Es bleibt zu hoffen, dass die mediale Wirkung des Wiederaufbaus ein Bewusstsein für zukünftige Rekonstruktionen im ganzen Land fördern wird.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: mn/tg || Datum: 02.07.2006 || ObjektID: 1 |
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Residenzschloss Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
erste Wiederaufbauarbeiten Mitte der 80er
Baufertigstellung: 2006
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das ehemalige Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten und Könige stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Architektonisch ist es äußerst bedeutsam, da es alle Stilrichtungen von der Romanik bis zum Historismus in sich vereint. Das Schloss wurde über die Jahrhunderte hinweg ständig umgebaut und beherbergte u. a. das weltberühmte Grüne Gewölbe, die Schatzkammer der Wettiner Könige. Beim englischen Feuersturm 1945 wird das Schloss bis auf die Grundmauern zerstört und stand fortan als Ruine in dem Gebiet, das einmal die Altstadt von Dresden war.
Erich Honecker beauftragte in den späten 80er Jahren den Wiederaufbau des Schlosses, der sich nach der Wende schließlich bis 2006 hinziehen sollte. Während das Grüne Gewölbe 2004-06 zu seiner alten Heimat ins Schloss zurückkehren konnte, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen, bis auch die restliche Inneneinrichtung wiederhergestellt ist.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 19.09.2007 || ObjektID: 22 |
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Taschenbergpalais Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1991
Baufertigstellung: 1994
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Taschenbergpalais wurde 1706-11 von Matthäus Daniel Pöppelmann errichtet und in den folgenden Jahrzehnten mehrmals erweitert. Die Barockanlage besteht aus einem Mittelteil, einem Ost- und einem Westflügel sowie Ehrenhöfen an den Übergängen zwischen den einzelnen Bauteilen. Bei der Vernichtung Dresdens durch die englische Luftwaffe wurde auch das Taschenbergpalais zerstört; die Mauerreste blieben bis etwa 1980 unverändert stehen.
Anfang der 90er Jahre wurde das Gebäude schließlich nach Originalplänen historisch wiederaufgebaut und beherbergt heute ein Nobelhotel. Einziger Wermutstropfen ist das direkt angrenzende modernistische Gebäude (Advanta-Riegel). Beim Fotografieren des Taschenbergpalais muss der Dresden-Besucher daher die richtige Perspektive wählen, damit das Foto nicht durch das hässliche Nachbargebäude entstellt wird.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 05.08.2006 || ObjektID: 50 |
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Universitätsbibliothek Leipzig |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Leipzig
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1993
Baufertigstellung: 2002
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Beschreibung/Anmerkungen:
1891 wurde die neue Bibliothek "Bibliotheca Albertina" der Universität Leipzig, der zweitältesten Uni Deutschlands, eingeweiht. Durch englische Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude (sowie 70% aller Bücher) vollständig zerstört und stand seither als Ruine im Zentrum der Stadt.
Zu DDR-Zeiten wurden lediglich einzelne Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Erst in den 90er Jahren wurde mit der vollständigen Rekonstruktion der Bibliothek begonnen, die 2002 abgeschlossen werden konnte.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 44 |
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Ratslaube Halberstadt |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Ort:
Halberstadt
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1993 Gründung der Bürgerinitiative
Baufertigstellung: 2004
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Ratslaube an der Südfassade des Rathauses von Halberstadt wurde im Jahr 1663 errichtet. Der Bau, der zur Renaissance zu zählen ist, aber bereits barocke Stilelemente enthält, präsentierte das selbstbewusste Bürgertum und die demokratische Selbstverwaltung der Einwohner der Stadt. Beim US-Amerikanischen Bombenangriff am 8. April 1945 wurde das Rathaus zusammen mit über 600 Fachwerkhäusern (82% der historischen Altstadt) vernichtet. Das Rathaus wurde bereits 1998 in historischen Grundformen, wenn auch mit teils moderner Außengestaltung, wiedererrichtet. Eine breit angelegte Bürgeraktion setzte schließlich auch die historische Rekonstruktion der Ratslaube durch, die zum größten Teil durch Spenden finanziert wurde und 2004 abgeschlossen werden konnte.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 19 |
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Marktplatz Weimar |
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Bildquelle: www.quermania.de
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Bundesland:
Thüringen
Ort:
Weimar
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1989
Baufertigstellung: 1990
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Nordseite des Weimarer Marktplatzes mit der Hofapotheke (1567, im Bild rechts) wurde 1945 durch alliierte Luftangriffe zerstört. 1989-90 erfolgte auf Betreiben der Stadt Weimar die Rekonstruktion der historischen Häuserzeile. Dabei wurden auch Originalfragmente verwendet, die nach dem Krieg gerettet werden konnten.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 05.08.2006 || ObjektID: 43 |
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Garnisonkirche Potsdam |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Brandenburg
Ort:
Potsdam
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Grundsteinlegung 2005
Baufertigstellung: bis 2017
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Beschreibung/Anmerkungen:
Erbaut 1731-1735 nach Entwurf von Gerlach. Bedeutendster Sakralbau des preußischen Barock. Im Krieg ausgebrannt, Ruine und Turm trotz Wiederaufbaufähigkeit und Prostesten 1968 gesprengt.
Der Wiederaufbau war umstritten, da die Kirche für manche als Symbol des preußischen Militarismus galt. Außerdem fand hier 1933 der "Tag von Potsdam" statt.
Seit den 1980er Jahren setzte sich die Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel, gegründet im westdeutschen Iserlohn, für einen Wiederaufbau ein. Dieser Verein spendete Anfang der 90er Jahre der Stadt Potsdam das wiederhergestellte Glockenspiel der Garnisonskirche, in dieser Zeit wurde von der Stadt Potsdam der Wiederaufbau des Gebäudes beschlossen.
Der Traditionsverein sammelte bis zu einem aufbrechenden Streit um die künftige Nutzung Spenden. Inzwischen kümmert sich eine neugegründete Fördergesellschaft um die Finanzierung des Wiederaufsbaus. 2005 fand die Grundsteinlegung statt, das Datum der Fertigstellung ist abhängig vom Spendenfluss, angestrebt wird jedoch eine Eröffnung im Jahr 2017.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af / mni || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 14 |
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Schloss und Kloster Dargun |
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Bildquelle: www.wikipedia.de (Modell)
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Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Ort:
Dargun
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Förderverein gegründet
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Klosteranlage in Dargun wurde 1172 von Zisterziensermönchen erbaut und im 16. Jahrhundert nach der Reformation säkularisiert und zum Schloss umgebaut. Kurz vor Kriegsende 1945 wurde der Bau durch Brandstiftung zerstört.
Nach der Wende begannen 1991 erste Arbeiten zur Sicherung der Ruine und zum Wiederaufbau des Schlosses und der Klosterkirche.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 02.07.2006 || ObjektID: 28 |
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Kurländer Palais Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
2006
Baufertigstellung: 2007 ?
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Kurländer Palais in Dresden wurde 1728/29 von Johann Christoph Knöffel nach einem Brand im Vorgängergebäude errichtet. Nach der Bombardierung im Siebenjährigen Krieg 1764 durch Preußen wurde das Haus von Krubsacius renoviert und galt fortan als schönstes Palais der Stadt. 1897 ging das Gebäude in den Besitz von Kurfürst Friedrich August I. über und wurde in den folgenden Jahrzehnten von verschiedenen Institutionen wie der Chrirurgisch-Medizinischen Akademie, dem Landesgesundheitsamt oder dem Sächsischen Altertumsverein genutzt. Am 13./14. 2. 1945 wurde es durch den englischen Bombenangriff vollständig zerstört und ist seither eine Ruine. Nachdem in den Wendejahren der Jazzclub "Die Tonne" im Kellergewölbe eine Heimat fand, startete 2006 der Wiederaufbau durch die USD Immobilien GmbH.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 15 |
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Neumarkt Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
2004
Baufertigstellung: noch nicht bekannt
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Beschreibung/Anmerkungen:
Der Dresdner Neumarkt galt als einer der schönsten und bedeutendsten Plätze in Deutschland. Der Platz in der ehemals schönsten Stadt unseres Landes grenzt an die Frauenkirche an und war ein barockes Gesamtkunstwerk von europäischem Rang, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Beim englisch-amerikanischen Feuersturm 1945 wurde der Neumarkt zusammen mit über 90% der Innenstadt vollständig vernichtet.
Nachdem die Frauenkirche in den letzten Jahren rekonstruiert wurde, entstand auch der Wunsch, den benachbarten Neumarkt originalgetreu wiederherzustellen, um der Stadt einen kleinen Teil ihrer großartigen Geschichte zurückzugeben. Die Bürgerinitiative "Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V." unterstützt dieses Ziel und setzt sich für die Rekonstruktion von bis zu 60 barocken Wohn- und Geschäftshäusern am Neumarkt und in angrenzenden Straßenzügen ein. Nach dem Baubeginn 2004 können 2006 die ersten wiederauferstandenen Bauwerke fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben werden, so z. B. die Salomonisapotheke (Bild) aus dem Jahr 1749, in der einst der junge Theodor Fontane beschäftigt war.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 25 |
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Collegium Maius Erfurt |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Thüringen
Ort:
Erfurt
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
1998
Baufertigstellung: noch nicht geklärt
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das gotische Collegium Maius war der älteste Teil und das Hauptgebäude der Alten Erfurter Universität aus dem Jahr 1513. Jahrhundertelang war das Kolleg Ausdruck einer großen geistigen und kulturellen Geschichte der Stadt, bis es im Februar 1945 bei einem US-Amerikanischen Bombenangriff vollständig vernichtet wurde.
1998 wurde mit der Rekonstruktion des Gebäudes unter Einbeziehung historischer Fragmente begonnen. Der Rohbau ist bereits fertiggestellt, während der vollständige Ausbau noch auf sich warten lässt.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 21 |
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C. Geplant oder vorangetrieben
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Schwedenhaus |
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Bildquelle: Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Bayern
Ort:
Nürnberg
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
k. A.
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das 1966 abgerissene Bauernhaus von 1551 soll unter Verwendung der eingelagerten originalen Balken wiederaufgebaut werden, allerdings an einem anderen Ort als es ursprünglich stand. Es handelt sich um eine besonders alte Konstruktionsweise, die auf das Mittelalter zurückgeht; der Dachstuhl ruht auf einem innenliegenden, hohen Ständergerüst. Das Haus ist daher von großer Bedeutung für die ländliche Architekturgeschichte des Nürnberger Umlands. Weil die Gebäude aus der Zeit vor dem 30-jährigen Krieg, dem Schwedenkrieg, stammten, bürgerte sich die Bezeichnung "Schwedenhäuser" oder "Wendenhäuser" ein.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: mn || Datum: 20.07.2007 || ObjektID: 51 |
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Bauakademie Berlin |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Berlin
Ort:
Berlin-Mitte
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Die Rekonstruktion ist beschlossen, der Baubeginn noch unklar
Baufertigstellung: k.A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
"Errichtet 1832 bis 1836 von Karl Friedrich Schinkel als Bauschule und Amtssitz der Oberbaudeputation. [...] Beeinflusst von früher englischer Industriearchitektur."
Zerstörung: "Am 03. Februar 1945 von Bomben getroffen und weitgehend ausgebrannt." (Quelle: Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg 1978) 1962: Abriss der Ruine um Platz für das DDR-Verteidigungsministerium zu schaffen (dieses wurde 1995 abgerissen).
Wiederaufbau: Während 2001 eine Musterecke aufgemauert wurde, entstand 2004 eine Schaufassade (bestehend aus Planen an einem Metallgerüst) in Originalformat. 2005 wurde innerhalb dieser Fassade ein erster Musterraum errichtet. Wann der eigentliche Wiederaufbau beginnt, ist noch unklar.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 7 |
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Berliner Schloss |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Berlin
Ort:
Berlin-Mitte
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bundestagstagsbeschluss 2003; Baubeginn etwa ca. 2010
Baufertigstellung: ca. 2015
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Anfänge des Berliner Schlosses reichen ins 14. Jahrhundert zurück, es ist damit eines der ältesten Gebäude Berlins gewesen, welches durch die Rolle als Residenz die Entwicklung der Stadt maßgeblich prägte. Die endgültige barocke Form (Nord-, Süd- und Westfassade) entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Wichtige Baumeister wie Schlüter und Eosander prägten die Gestaltung des größten Barockbauwerks nördlich der Alpen. Die gesamte Friedrichsstadt mit der Allee "Unter den Linden" sowie die Museumsinsel und Dom bezogen sich auf das Schloss.
Zerstörung: Das Schloss wurde 1945 durch Bomben und Artilleriebeschuss schwer beschädigt und brannte aus. Es wäre jedoch wiederaufbaufähig gewesen. Auf Befehl Ulbrichts wurde die Ruine 1950 gesprengt, um ein wichtiges Symbol Preußens zu beseitigen. 1976 wurde auf dem Grund des ehemaligen Schlosses der Palast der Republik eröffnet.
Wiederaufbau: Direkt nach der Wende keimte die Idee zum Wiederaufbau des Schlosses. Das Hauptproblem für die Rekonstruktion war der Palast der Republik, dessen Abriss aber nach mehreren Bundestagsbeschlüssen Anfang Februar 2006 begonnen hat.
Der Bundestagsbeschluss von 2002 bestätigte zudem die Rekonstruktion der drei Barockfassaden und des barocken Schlüterhofes. Der Wiederaufbau der stadtbildprägenden Kuppel wurde nicht beschlossen, ist jedoch wahrscheinlich. Die Gestaltung der Spreeseite ist noch unklar. Die wichtigsten Prunkräume sollen zunächst in einfacher Form entstehen und langfristig auch rekonstruiert werden. Während der Kernbau wahrscheinlich durch den Staat finanziert wird, sammelt der Förderverein Berliner Schloss Spenden für die Rekonstruktion der Fassade.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 02.07.2006 || ObjektID: 6 |
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Potsdamer Stadtschloss |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Brandenburg
Ort:
Potsdam
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Beschluss 2005, mit den Bauvorbereitungen wurde begonnen (Machbarkeitsstudie)
Baufertigstellung: voraussichtlich 2011
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Stadtschloss erhielt seine endgültige Form zwischen 1744 und 1752 durch Knobelsdorff und galt als Hauptwerk des Friderizianischen Rokokos.
Es wurde im Krieg zwar stark beschädigt, jedoch wäre ein Wiederaufbau problemlos möglich gewesen, da 83% der Bausubstanz noch erhalten waren. Die SED entschied sich 1959/1960 jedoch aus ideologischen Gründen für den Abriss.
2005: Beschluss zum Umzug des Brandenburger Landtags in einen Neubau am Alten Markt in der Kubatur des Stadtschlosses. Die Rekonstruktion der historischen Fassade soll über Spenden finanziert werden.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 12 |
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Altstadt Frankfurt |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt am Main
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
ab 2007
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die historische Frankfurter Altstadt mit mehr als 2000 mittelalterlichen Fachwerkhäusern wurde 1944 durch einen englischen Bombenangriff komplett zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte nicht zufriedendstellend: Lediglich der Römerberg wurde wieder aufgebaut und die Straßenstruktur verändert. Die Fläche des Kerns der Altstadt zwischen Römer und Dom mit dem historisch wichtigen Krönungsweg wurde mit dem Technischen Rathaus überbaut. 2007 soll dies abgerissen werden. Es bietet sich nun die Möglichkeit, auf diesem Areal die alte Straßenstruktur mit möglichst vielen Fachwerk-Rekonstruktionen wieder herzustellen. Ende 2005 gründete sich dazu eine Bürgerinitiative. In der Politik zeichnet sich inzwischen der Konsens ab, die Straßenstruktur weitgehend der Vorkriegssituaton anzupassen und mehrere (3-4) bedeutende Häuser wieder herzustellen. Eine weitgehendere Orientierung an der Vorkriegssituation wäre wünschenswert.
Baubeginn und Fianzierung sind noch nicht geklärt.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 9 |
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Umgestülpter Zuckerhut in Hildesheim |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Hildesheim
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
geplant für 2009
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Kleines dreigeschossiges Fachwerkhaus, um 1500/1510 erbaut, Besonderheit: stark überkragende Geschosse, daher der Name "Umgestülpter Zuckerhut". Zerstört beim Feuersturm in Hildesheim am 22.03.1945.
Wiederaufbau: Die "Hildesheimer Altstadtgilde" plant den Wiederaufbau ab 2009.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 11 |
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Kommende Siersdorf |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Ort:
Siersdorf
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Gründung eines Fördervereins 2001
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Um das Jahr 1578 wurde in Siersdorf (heute im Landkreis Düren in NRW) das Hauptgebäude einer Kommende des Deutschen Ordens errichtet. Der Renaissancebau war der Nachfolger eines älteren Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert. Die im Zuge der französischen Revolution säkularisierte Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtet und steht seither als Ruine an Ort und Stelle.
2001 gründete sich ein Förderverein, der die Kommende Siersdorf und damit ein wichtiges Zeugnis der Geschichte des deutschen Ritterordens wiederaufbauen möchte. Um die Idee wirtschaftlich zu machen, wurden Pläne für ein Alten- und Pflegeheim erarbeitet, das in die rekonstruierte Ordensburg einziehen soll.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 23.07.2006 || ObjektID: 30 |
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Altes Rathaus Wesel |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Ort:
Wesel
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Ratsbeschluss 2003, Baubeginn voraussichtlich 2007
Baufertigstellung: etwa 2010
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Weseler Rathaus am Alten Markt entstand 1455 im spätgotischen Stil.
Bei den schweren Bombenangriffen vom Februar und März 1945 (97% der Stadt zerstört) wurde es vollständig vernichtet.
Wiederaufbau:
Eine 1986 gegründete Bürgerinitiative strebt die Rekonstruktion der Fassade an, welche vor ein in den Achtziger Jahren gebautes Haus gesetzt werden soll, welches in Höhe, Breite und Standort mit dem historischen Rathaus übereinstimmt.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 5 |
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Bürgerhaus Rampische Str. 29 in Dresden |
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Bildquelle: k.A.
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bau genehmigt, Baubeginn von Spenden abhängig
Baufertigstellung: k.A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Dieses barocke Bürgerhaus (errichtet etwa 1720 durch Georg Haase) stand früher in unmittelbarer Nähe zur Frauenkirche und zum Neumarkt. Nach der Bombardierung im Februar 1945 wurden die Reste des Gebäudes 1956 beseitigt.
Die GHND (Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden) plant nun eine vorbildliche Rekonstruktion des Gebäudes, das im Gegensatz zu den Rekonstruktionen am Neumarkt keinen Betonkern haben soll und die noch vorhandenen Kellereste mit einbeziehen soll. Im Herbst 2005 wurden die Kellerreste freigelegt. Die Spendensammlung hat begonnen, als Nutzung ist ein Cafe und die Geschäftsstelle der GHND vorgesehen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 31.07.2006 || ObjektID: 8 |
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Neustädter Rathaus Dresden |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Dresden
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bürgerinitiative gegründet
Baufertigstellung: ?
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das imposante Gebäude am Neustädter Markt wurde in den Jahren 1750-54 von Johann Christoph Knöffel erbaut. Nach der Zerstörung durch die Engländer im Jahr 1945 stellte es zuerst eine Ruine dar, bis sie 1950 gesprengt wurde. An der gleichen Stelle wurden in den 70ern moderne Plattenbauten errichtet, die bis heute dort stehen und eine Rekonstruktion des Rathauses erschweren. Die Kellergewölbe existieren noch und könnten in ein Konzept zur Wiederherstellung des Gebäudes einbezogen werden. Für dieses Anliegen setzt sich die "Initiative für den Wiederaufbau des Neustädter Rathauses Dresden" ein. Die Neustadt würde damit ihr wichtigstes Gebäude und gleichzeitig ihr Aushängeschild, das die Leute von der Altstadtseite aus über die Elbe locken würde, zurückerlangen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 16 |
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Paulinerkirche Leipzig |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Leipzig
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bürgerinitiative existiert
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Paulinerkirche wurde 1231 - 1240 als Klosterkirche des Dominikanerordens errichtet. Im Zuge der Reformation wurde die Kirche 1545 von Martin Luther als evangelische Universitätskirche geweiht, so dass die Geschichte des Baus eng mit der 1409 gegründeten Leipziger Uni zusammenhängt. Während der Völkerschlacht 1813 diente die Kirche, die zuvor mehrfach im Stil der Gotik, der Renaissance und des Barocks umgebaut und erweitert wurde, als Lazarett. 1943 wurde das Gebäude bei einem englischen Luftangriff beschädigt.
Trotz oder gerade wegen ihrer langen Geschichte wurde die Kirche 1968 auf Beschluss der SED gesprengt, da der Augustusplatz ein repräsentativer Aufmarschplatz werden sollte und die Paulinerkirche nicht in das Bild einer sozialistischen Großstadt passte.
In den 90er Jahren gründete sich die Initiative "Paulinerverein Leipzig", die für die Rekonstruktion der Kirche eintritt. Bedauerlicherweise stimmte der Stadtrat 2004 jedoch für einen modernistischen Entwurf, der nur sehr entfernt an die ehemalige Unikirche erinnert. Die Diskussion über den Wiederaufbau ist dagegen noch lange nicht beendet.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 29.06.2006 || ObjektID: 26 |
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Altes Rathaus Halle/Saale |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Ort:
Halle (a. d. Saale)
Rekonstruktionsumfang:
Rekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bürgerinitiative gegründet
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Rathaus von Halle/Saale wurde im 15. Jahrhundert an Stelle eines früheren Fachwerkbaus errichtet und später im Stil der Renaissance umgebaut und erweitert. Das Gebäude stand zwischen der Alten Waage und dem Stadthaus gegenüber dem Roten Turm auf dem Marktplatz, bis es im März 1945 bei von alliierten Bombern vernichtet wurde.
2001 gründete sich das Kuratorium "Altes Rathaus Halle (Saale) e.V., das sich für die Rekonstruktion des Rathauses und damit für die Wiederherstellung der historischen Mitte der Stadt einsetzt.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af/tg || Datum: 02.07.2006 || ObjektID: 10 |
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A. Kürzlich fertiggestellt
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Wilhelma-Theater Stuttgart |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Baden-Württemberg
Ort:
Stuttgart
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
k. A.
Baufertigstellung: 1985
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Wilhelma-Theater wurde im Auftrag von König Wilhelm I. von Württemberg im sogenannten pompejianischen Baustil erbaut und 1840 eingeweiht. Es befindet sich nordöstlich des Haupteingangs des gleichnamigen Zoologisch-Botanischen Gartens im Stadtteil Bad Cannstadt. Im Oktober 1944 wurde die Anlage bei einem alliierten Luftangriff vernichtet.
Auf Veranlassung des damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth wurde das Wilhelma-Theater 1985 teilrekonstruiert und grundlegend saniert. Seit 1987 dient es der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Lern- und Lehrtheater.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 34 |
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Belvedere Potsdam |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Brandenburg
Ort:
Potsdam
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1995
Baufertigstellung: 2005
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Belvedere auf dem Pfingstberg im Renaissancestil ist ein zum Ensemble Potsdamer Schlösser und Gärten gehörendes Schloss nördlich des Neuen Gartens. Es wurde wegen der schönen Aussicht 1847-63 unter Friedrich Wilhelm IV. errichtet und ist nur ein Teil eines ursprünglich wesentlich umfangreicheren Bauvorhabens. Mit dem Einzug sowjetischer Militärangehöriger in das Villenviertel zwischen Pfingstberg und Neuem Garten in den 1950er Jahren verfiel das Gebäude. Nach dem Mauerbau 1961 wurde die Anlage gesperrt, da vom Aussichtspunkt der Blick auf die Grenzanlagen und in Richtung West-Berlin möglich war.
Ende der 80er gründete sich der Förderverein Pfingstberg e.V., der es sich zur Aufgabe machte, das ruinöse Gebäude wiederherzustellen. Durch großzügige private Spenden konnte das Gebäude schließlich saniert werden und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 36 |
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Monopteros Potsdam |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Brandenburg
Ort:
Potsdam
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
k. A.
Baufertigstellung: 2004
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Militärwaisenhaus in Potsdam wurde 1722-24 unter dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. erbaut. Das Wahrzeichen des Gebäudes ist der Monopteros, ein Turmaufbau mit sechs Säulen, nach den Plänen des Baumeisters Carl von Gontard. 1945 wurde das Waisenhaus mitsamt dem Monopteros durch Kriegshandlungen zerstört.
Nach der Gründung der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" 1992 konnte mit Hilfe von großzügigen Spendengeldern und mit der Unterstützung des Landes Brandenburg die Rekonstruktion des Bauwerks vorangetrieben werden. Am 10. Dezember 2004 wurde die Wiederherstellung des Gebäudes abgeschlossen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 41 |
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Residenzschloss Braunschweig |
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Bildquelle: Willo Göpel, Berlin
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Braunschweig
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
Im Juli 2003 nach fünfstündiger Debatte durch den Rat mit 1 Stimme Mehrheit; Baubeginn: 2005
Baufertigstellung: 2007
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Residenz des Herzogtums Braunschweig wurde 1831-1838 durch Carl Theodor Ottmer erbaut: "Dreigeschossige Dreiflügelanlage des barocken Klassizismus, dem Mittelpavillon auf der Eingangsseite ein korinthischer Portikus, auf der Hofseite eine überkuppelte Rotunde vorgelegt."
Beschädigung: "Am 10.02.1944 Süd- und Westflügel schwer beschädigt. Am 15.10.1944 nach Brandbombentreffer ausgebrannt. Nordflügel am 31.03.1945 schwer beschädigt. Die Ruine wurde gegen heftigste Proteste der Öffentlichkeit und der Fachwelt 1960 abgebrochen - eine der spektakulärsten Fälle im Nachkriegsdeutschland." (Quelle: Beseler/Gutschow: Kriegsschicksale deutscher Architektur. 1988)
Wiederaufbau: Die Nord-, Süd- und Westfassade wurden originalgetreu unter Verwendung geborgener Fragmente rekonstruiert, auf der Fläche des Schlosses entstehen kulturelle Einrichtungen, dahinter (auf der Fläche des ehemaligen Schlossparks) ein Einkaufszentrum. Die Kuppel wird nicht wieder aufgebaut.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 19.09.2007 || ObjektID: 3 |
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Leibnizhaus Hannover |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Hannover
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1981
Baufertigstellung: 1983
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Leibnizhaus wurde im Jahr 1499 als Fachwerkhaus errichtet, 1648-52 im Renaissancestil umgebaut und war von 1676 bis 1716 das Wohnhaus des berühmten Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Auch die herzogliche Bibliothek, deren Leiter Leibniz war, wurde in dem Gebäude untergebracht. 1759 wurde im Leibnizhaus der spätere Schauspieler, Dramatiker und Theaterleiter August Wilhelm Iffland geboren. Nachdem König Ernst August das Bauwerk 1844 erwarb, wurde es als Museum des Kunstgewerbevereins genutzt. Bei der großflächigen Zerstörung der historischen Hannoveraner Altstadt durch die Engländer 1943 wurde das Leibnizhaus vollständig vernichtet.
Anfang der 80er Jahre wurde das Bürgerhaus bzw. seine Fassade rekonstruiert, wenn auch nicht am historischen Standort, sondern ca. 150 m weiter am Holzmarkt. Auch der reiche Bildschmuck des dreigeschossigen Erkers wurde wiederhergestellt.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 31.07.2006 || ObjektID: 33 |
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Kaiserhaus (Fassade) Hildesheim |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Niedersachsen
Ort:
Hildesheim
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1997
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Kaiserhaus in Hildesheim (1586) war eines der schönsten Wohnhäuser der historischen Fachwerkstadt. Auf der reichgeschmückten Fassade des steinernen Renaissancebaus waren Statuen und Medaillons von römischen Kaisern abgebildet. Beim englischen Vernichtungsangriff auf Hildesheim im März 1945 wurde neben 90% der historischen Altstadt auch dieses Gebäude vollständig zerstört.
Die rekonstruierte Fassade wurde ab 1997 auf einen 50er-Jahre-Bau aufgesetzt und ist seither ein wenig geglücktes Beispiel für die Verbindung von Alt und Neu in Hildesheim. Besser wäre es gewesen, das historische Kaiserhaus komplett wiederaufzubauen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 45 |
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Adlerturm Dortmund |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Ort:
Dortmund
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Kürzlich fertiggestellt
Baubeginn/-beschluss:
1989
Baufertigstellung: 1992
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Beschreibung/Anmerkungen:
Der Adlerturm aus dem 14. Jahrhundert ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Dortmund. Das baufällige Gebäude wurde im 19. Jahrhundert abgetragen, um Platz für die wachsende Stadt zu schaffen. Auf Betreiben des Historischen Vereins Dortmund wurden die Reste des 30 m hohen Turms am Ostwall 1986/87 freigelegt. Der anschließend neu aufgebaute Adlerturm ist ein Rekonstruktionsvorschlag, der dem ursprünglichen Aussehen des historischen Bauwerkes wohl nahe kommt, über dessen tatsächliche Form aber nur wenige Informationen vorliegen. Der Bau wurde dabei auf einer Pfeilerkonstruktion errichtet, um einerseits die originalen Reste des historischen Turms nicht zu beschädigen und andererseits eine sichtbare Grenze zwischen Alt und Neu zu ziehen. Seit der Fertigstellung 1992 beherbergt der Turm auf sechs Stockwerken eine Ausstellung zur mittelalterlichen Stadtgeschichte Dortmunds.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 37 |
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Mittelalterliches Badehaus in Nürnberg |
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Bildquelle: k.A.
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Bundesland:
Bayern
Ort:
Nürnberg
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
2003
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das mittelalterliche Gebäude in der Irrerstraße in der Nürnberger Altstadt stammt aus dem Jahr 1326 und ist das letzte von ehemals 14 Badehäusern, das heute noch existiert. Bei der großflächigen Vernichtung der historischen Altstadt durch die englische Luftwaffe wurde auch das Badehaus beschädigt, so dass 1948 der Dachgiebel abgetragen wurde und das Haus jahrzehntelang nur über ein Notdach verfügte. Die Nürnberger Altstadtfreunde kauften das Anwesen 2003 auf und rekonstruieren seither den sehenswerten neun Meter hohen Fachwerkgiebel. Nach der Fertigstellung wird der angrenzende Weinmarkt seine städtebauliche Geschlossenheit zurückerlangen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 31.07.2006 || ObjektID: 32 |
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Neues Museum Berlin |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Berlin
Ort:
Berlin
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
2003
Baufertigstellung: 2009
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Neue Museum ist Teil des Weltkulturerbes Berliner Museumsinsel. Das zwischen 1843 und 1855 errichtete Gebäude gilt als Hauptwerk des Architekten und Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler und bildet sowohl als Teil der Gesamtanlage der Museumsinsel wie auch als Einzelbauwerk des späten Klassizismus eines der bedeutendsten Dokumente des Museumsbaus im 19. Jahrhundert. Bei englischen Bombardierungen im November 1943 und im Februar 1945 wurde das Museum schwer beschädigt und stand anschließend jahrzehntelang als Ruine in der Mitte Berlins.
1986 begannen erste Arbeiten zur Sicherung des Gebäudes. Der Masterplan Museumsinsel sieht vor, bis 2008/09 das Neue Museum für 295 Millionen Euro in Anlehnung an das historische Originalbauwerk zu rekonstruieren. Nach der Fertigstellung wird es das Ägyptische Museum (mit der berühmten Büste der Königin Nofretete) sowie einen Teil des Museums für Vor- und Frühgeschichte beherbergen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 38 |
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Thurn & Taxis Palais Frankfurt |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt am Main
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Vorbereitende Maßnahmen seit 2004
Baufertigstellung: September 2008
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Thurn & Taxis Palais wurde 1732-1742 erbaut und war das einzige Beispiel für den Typus des französischen städtischen Adelspalais in Deutschland. Im Krieg ausgebrannt, wurde es später abgetragen und lediglich die Eckpavillions und das Hauptportal wiederaufgebaut.
Das Palais wird im Rahmen der Neubebauung des Umfelds als Restaurant und Veranstaltungsort wiederaufgebaut. Kritisch ist jedoch die Tatsache, dass das Gebäude durch die Reduktion auf das Hauptgebäude ohne die Seitenflügel aus seinem städtebaulichen Zusammenhang gerissen wird und als freistehendes Gebäude nicht mehr den historischen Plänen enspricht. Somit wird aus dem einst in die umgebende Bebauung eingefügten Adelspalast ein freistehendes Schloss - was es absolutistischer erscheinen lässt als es je war. Ebenso wird die Veränderung des Grundrisses kritisiert. Positiv anzumerken ist hingegen laut Visualisierungen die teilweise Wiederherstellung des Inneren.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af / mni || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 13 |
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Festhalle Frankfurt |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt/Main
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
2005
Baufertigstellung: 2009
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Beschreibung/Anmerkungen:
Die Festhalle in Frankfurt am Main (1909) ist eine repräsentative Mehrzweckhalle auf dem Frankfurter Messegelände und galt bei der Eröffnung als größter Kuppelbau Europas. Bei englischen Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde die Halle zerstört. Nachdem sie in den Folgejahren teilweise wiederhergestellt wurde, läuft im Moment bis 2009 eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes auf dem Messegelände. Dabei werden auch die Ecktürme und die Rotundenkuppel, die nach dem Krieg zuerst nicht rekonstruiert wurden, wiederaufgebaut. Zu ihrem 100. Geburtstag soll die Frankfurter Festhalle wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erlauchten.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 47 |
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Gesellschaftshaus im Palmengarten Frankfurt |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt/Main
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Baubeschluss 2005
Baufertigstellung: 2008
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Beschreibung/Anmerkungen:
Der Palmengarten im Frankfurter Westend (1868-70) ist einer von zwei botanischen Gärten in der Stadt und enthält das Gesellschaftshaus, das für Veranstaltungen aller Art genutzt wurde. Durch englische Bombenangriffe wurde es 1944 teilweise zerstört.
Der ehemals prunkvolle Festsaal wurde 1954 in einfacher Form mit Holzverschalungen wiederaufgebaut. 2005 genehmigte der Magistrat der Stadt die vollständige Rekonstruktion des denkmalgeschützten Hauses mit dem ursprünglichen Dekor des Festsaales, die 2008 beendet sein soll.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 46 |
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Neues Schloss Bad Muskau |
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Bildquelle: www.wikipedia.de
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Bundesland:
Sachsen
Ort:
Bad Muskau
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Baubeschluss 1995
Baufertigstellung: voraussichtlich 2010
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Beschreibung/Anmerkungen:
Der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau in der Oberlausitz ist mit einer Gesamtfläche von 545 Hektar einer der größten Landschaftsparks Zentraleuropas. Ein wichtiger Bestandteil des Parks ist das in den Jahren 1520-30 angelegte Neue Schloss, das 1945 geplündert und durch Brandstiftung zerstört wurde.
Nachdem 1991 erste Sicherungsmaßnahmen an der Ruine stattfanden, wurde 1995 durch den Stiftungsrat "Fürst-Pückler-Park Bad Muskau" die Rekonstruktion bis zum Jahr 2010 beschlossen. Seit 2004 ist das Gelände beiderseits der Neiße offiziell UNESCO-Weltkulturerbe.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 01.08.2006 || ObjektID: 42 |
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Schloss Zerbst |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Ort:
Zerbst
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Zur Zeit in Bau
Baubeginn/-beschluss:
Erste Sicherungsarbeiten seit 2003
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Dreiflügelige barocke Schlossanlage, zwischen 1681 und 1746 erbaut. Residenz des Fürstentums Anhalt-Zerbst (1793 durch Erlöschen der Linie an Anhalt-Dessau).
Zerstörung: Durch Luftangriff am 16. April 1945 noch kurz vor Kriegsende schwer beschädigt und ausgebrannt. Abriss des West- und Nordflügels in der Nachkriegszeit.
Wiederaufbau: Ein Förderverein sichert seit 2003 den erhaltenen Ostflügel und möchte diesen wieder in den Originalzustand versetzen.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: af || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 4 |
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C. Geplant oder vorangetrieben
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Pellerhaus Nürnberg |
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Bildquelle: www.bildindex.de, Bildarchiv Foto Marburg
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Bundesland:
Bayern
Ort:
Nürnberg
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Initiative gegründet; Baubeschluss 2006
Baufertigstellung: ?
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Beschreibung/Anmerkungen:
Das Pellerhaus am Egidienplatz in Nürnberg stammt aus dem Jahr 1605 und war das beste und prachtvollste Beispiel für die Architektur der deutschen Renaissance. Erbaut wurde es im damals so genannten "italienischen" Stil nach Plänen von Jakob Wolff dem Älteren. Der Innenhof zählte zu den aufwändigsten in Nürnberg und war allseitig mit Arkaden versehen. Die Fassade des Rückgebäudes stand derjenigen des Vorderhauses in ihrer Schönheit in nichts nach.
Das Gebäude von Weltrang wurde im Januar 1945 beim englischen Feuersturm zusammen mit der gesamten historischen Altstadt vernichtet.
1956/57 wurde der modernistische Nachfolgebau des Pellerhauses errichtet, wobei im Innenhof Reste der historischen Bausubstanz eingefügt wurden. Der Architekt Fritz Meyer ist beim Versuch, Alt und Neu zu einem funktionellen 50er-Jahre-Mehrzweckgebäude zu vermischen, jedoch gescheitert. 2005 gründete sich der "Arbeitskreis Pellerhaus", der die historische Rekonstruktion des Renaissance-Innenhofes zum Ziel hat. Am 10. Mai 2006 erfolgte schließlich die Zustimmung des Stadtrates zur spendenfinanzierten Wiedererrichtung.
Eine Rekonstruktion der Vorderfassade wäre wünschenswert, ist aber derzeit nicht geplant.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 18.06.2006 || ObjektID: 20 |
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Langer Franz in Frankfurt |
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Bildquelle: tg
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Bundesland:
Hessen
Ort:
Frankfurt/Main
Rekonstruktionsumfang:
Teilrekonstruktion
Rekonstruktionsstatus:
Geplant bzw. vorangetrieben
Baubeginn/-beschluss:
Bürgerinitiative gegründet
Baufertigstellung: k. A.
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Beschreibung/Anmerkungen:
Zwischen 1900 und 1908 wurde an der neutrassierten Bethmannstraße der Neubau des Rathauses angrenzend an den Römer nach Entwurf von Franz von Hoven und Ludwig Neher in Formen aus Renaissance und Barock erbaut. Der mit 70 m seinerzeit zweithöchste Turm Frankfurts an der Bethmannstraße (nach dem Dom) wurde bei der feierlichen Eröffnung zu Ehren des Oberbürgermeisters Adickes „Langer Franz” getauft. Dieser Turm ist eine Nachbildung des 1345 erbauten und 1765 abgerissenen Sachsenhäuser Brückenturms. Beim englischen Vernichtungsangriff auf Frankfurt 1944 wurde neben 90% der historischen Fachwerkstadt auch der Lange Franz zerstört.
Bei der Wiederherstellung in den Folgejahren wurde auf die Ecktürmchen und auf das spitze Dach verzichtet (siehe Bild). Die Bürgerinitiative "Freunde Frankfurts e.V." setzt sich für die historische Rekonstruktion der Turmspitze ein, damit die Stadt Frankfurt einen weiteren kleinen Teil ihrer ehemaligen Pracht zurückerhält.
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Weiterführende Verweise:
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Einpfleger: tg || Datum: 27.08.2006 || ObjektID: 48 |
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